Eine Lanze brechen für BIO

 
Sehr verehrte Weinfreunde
Sehr verehrte Weinfreundinnen
 
 
Immer häufiger stellen Produzenten auf Bio- oder biodynamische Produktion um. Das Ziel ist die Qualitätsverbesserung. Viele lassen sich aber nicht Bio-zertifizieren weil sie die Vorbehalte der Gegner kennen. Der Gedanke ihre BIO-Produktion zu deklarieren ist mit der Angst verbunden, weniger Umsatz bzw. Gewinn zu generieren. Daraus folgt: Viel mehr Betriebe als offiziell bekannt, haben sich dem BIO-Gedanken verpflichtet.
 
Neue Gedanken und Entwicklungen werden, sofern sie nicht sofort persönliche Vorteile bringen, aber auch weil sie von der Allgemeinheit nicht verstanden werden, mit Argusaugen betrachtet. Gründe dagegen sind in etwa immer die gleichen: Qualität stimmt nicht - es wird betrogen - es hat gar nicht genug Ware - ist zu teuer - oder noch extremer: Mit Bio können wir die Weltbevölkerung nicht ernähren; als ob der Hunger in den armen Ländern allein ein biotechnisches Problem währe.
Fast immer wird der Sache, sei es aus Bequemlichkeit, politisch vorgefasster Meinung oder mangels verfügbarem Wissen gar nicht auf den Grund gegangen.
 
Die Geschichte zeigt, dass sich verschiede Strömungen oder Entwicklungen, welche nebeneinander verlaufen, in der Regel gegenseitig positiv beeinflussen. Negatives wird meistens ausgeschieden. So werden sich auch die klassische Landwirtschaft und die BIO-Produktion wie bisher im guten Sinne befruchten.
 
Was wir daraus schliessen für unser Weingeschäft?
 
Die Einsicht und Überzeugung: BIO leben, sodass sich langfristig nur ehrliche, unserer Gesundheit zuträgliche Produkte, am Markt halten können.
 
 
Ich wünsche Ihnen viel Spass und Genuss „bim wiile“
 
 
Ihr Hansruedi Guhl