Lexikon



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AOC
franz., Appellation d’origine controllée. Wein mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung nach oben
Abgang
„Internes Bouquet“, welches nach dem Herunterschlucken des Weines am Gaumen haftet. Je länger der Abgang dauert, desto höher in der Regel die Qualität des Weines. nach oben
Adstringierend
Rauher, zusammenziehender Effekt im Mund. nach oben
Alkoholische Gärung
Umwandlung des Zuckers in Alkohol unter dem Einfluss von Hefe. nach oben
Apfelgeruch
Frischer, roher Geruch. Zeichen eines unreifen Weines. nach oben
Assemblage
Die Trauben verschiedener Rebsorten werden getrennt gelesen und vinifiziert. Die so gewonnenen Weine werden dann in einem bestimmten Verhältnis gemischt. nach oben
Ausbau
Unter Ausbau des Weines versteht man die Reifezeit des jungen Weines in Behältern oder Fässern bis zur Abfüllung in Flaschen. nach oben
Ausgewogen
Alle Weinkomponenten (Fruchtsäure, Tannin, Alkohol, Extraktstoffe) im Gleichgewicht. nach oben
Auslese
Süsser Weisswein in Deutschland. Auswahl und getrennte Kelterung nur vollreifer Trauben von 95° Oechsle. nach oben
Balthasar
Grosse Flasche mit einem Fassungsvermögen von 12 l oder 16 Flaschen. nach oben
Barrique
Eichenfass von 224 l.
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Beerenauslese

Auswahl nur edelfauler oder überreifer Beeren; mindestens 125° Oechsle beim Riesling im Rheingau.

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Biologischer Säureabbau

Zweite Gärung. Vorgang bei dem durch Milchsäurebakterien die Apfelsäure des Weins in Milchsäure umgewandelt wird (auch Malolaktische Gärung genannt).

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Bittermandel
Geruch nach Mandelkern. Fehler im Wein. nach oben
Blanc Noir
Weisswein aus Pinot Noir hergestellt. Die Trauben werden gepresst und der Saft sofort abgezogen, sodass von den Beerenhäuten kein Farbstoff abgegeben wird. nach oben
Botrytis cinera
vgl. Edelfäule. nach oben
Bouquet
Synonym für die „Nase“, d.h. den allgemeinen Geruch des Weines. nach oben
Brix
1 Brix = 4,0 – 4,3 Oechsle nach oben
Brut
Trocken. Bezeichnung für den Charakter von Schaumweinen. nach oben
Böckser
Fehler beim Wein; macht sich durch den Geruch von faulen Eiern bemerkbar. nach oben
Cassis
Fruchtgeschmack in vielen Cabernet Sauvignon aus dem Bordeaux zu finden. nach oben
Chaptalisieren
Zugabe von Zucker zum Weinmost, um genügend Alkohol zu erzeugen. nach oben
Cosecha
span. Jahrgang, z.B. Cosecha 1995. nach oben
Crianza

span., Mindestens 2 Jahre gelagert; Rotwein davon mindestens ein Jahr im Eichenfass. Rosé- und Weissweine mindestens 6 Monate im Eichenfass.

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Cru
Lagenwein nach oben
Crémant
Sehr leichtes, feinschäumiges Perlen. nach oben
Cépage
Rebsorte, die in der Regel auf eine amerikanische Unterlagsrebe, welche resistent gegen Krankheiten (z.B. Reblaus) ist, aufgepfropft wird. nach oben
DOC
ital., Kontrollierte Ursprungsbezeichnung nach oben
DOCG
ital., Kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung. nach oben
Demi-sec
Champagner und Schaumweine mit einer deutlichen Süsse. nach oben
Dôle
Walliser Rotwein. Mischung aus Pinot Noir (oder reiner Pinot) und anderen im Wallis angebauten Traubensorten. Pinot und Gamay müssen in der Mischung einen Mindestanteil von 80% ausmachen, wobei der Pinot Noir überwiegen muss. nach oben
Edelfäule
Botrytis cinera. Erwünschte Fäule, mit der man im Sauternes und in Deutschland die Beeren befallen lässt. In der Nase und im Gaumen honigähnlich spürbar. nach oben
Erdig
Erdgeschmack. Vorwiegend im Bordeaux sowie auch bei australischen und kalifornischen Weinen auftretend. nach oben
Fendant

Walliser Weisswein, der ausschliesslich aus der Traubensorte Chasselas gewonnen wird.

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Fleischig
Schwere, reiche Qualität, „Ein Wein zum Beissen“. nach oben
Flétrie
franz. Spätlese nach oben
Fruchtig
 Attraktive Weinqualität aus guten, reifen Trauben. nach oben
Gerbstoffe
Pflanzliche Substanzen in den Traubenkämmen, den Beerenhäuten und den Kernen; sie hinterlassen im Mund einen zusammenziehenden Geschmack, tragen aber wesentlich zur Qualität und zur Lebensdauer des Weins bei. nach oben
Glycerin
ist eine farblose, ölige, leicht süsslich schmeckende Flüssigkeit; chemisch gesehen ein dreiwertiger Alkohol. G. macht den Wein geschmeidig und bildet im Weinglas die sogenannten Kirchenfenster. nach oben
Gran Reserva
span., Rotwein muss mindestens 2 Jahre im Eichenfass und anschliessend 3 Jahre in der Flasche gelagert werden. nach oben
Grünes Holz
vgl. Krautig nach oben
Gärung
Alkoholische Gärung und Biologischer Säureabbau. nach oben
Hefen
Winzige Pilze, die auf den Trauben und im Most vorhanden sind und die dank ihrer gärungsfördernden Eigenschaften den Zucker in Alkohol verwandeln. nach oben
Hefeton

Positiv: Geschmackston in jungen Rieslingen oder in Muscadets zu finden. Negativ: Im Sinne von „bierig“.

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Hermitage

franz. Weinbaugebiet im oberen Rhonetal nördl. von Valence.

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IGT
ital. = indicazione geografica tipica; ist das Aequivalent zum französischen Vin de pays und dem deutschen Landwein. nach oben
Jeroboam
Grosse Flasche mit einem Fassungsvermögen von 3l oder 4 Flaschen. nach oben
Kirchenfenster
Zähflüssige Tropfen, die nach dem Schwenken des Glases an der Glaswand herunterlaufen. Je zähflüssiger, desto mehr Alkohol, vgl. Glycerin. nach oben
Krautig: = Grünes Holz
Nach grünem Holz schmeckend. Unreife, die in den meisten Fällen nicht verschwindet. nach oben
Kurz
sind Weine, deren Geschmackseindruck schnell abklingt. vgl. Abgang. nach oben
Körper
Gewicht des Weines im Mund, zusammengesetzt durch Alkohol und Extraktstoffe. nach oben
Lang
vgl. Abgang. nach oben
Macération carbonique
Gebräuchlicher französischer Ausdruck für das beim Beaujolais übliche interzellulare Gärverfahren, bei dem die Traubenbeeren in einem unter Kohlensäuredruck stehenden Behälter von innen gären und dann aufplatzen; verleiht dem Wein besondere Frische und Fruchtigkeit. nach oben
Magnum
Flasche mit einem Fassungsvermögen von 1,5 l oder 2 Flaschen. nach oben
Maischegärung
Man lässt die zerquetschten, aber noch nicht ausgepressten Trauben (= Maische) eine Zeitlang im Gärbehälter ruhen, was bei der Gärung Farb- und Gerbstoffe herauslöst. nach oben
Malolaktische Gärung
vgl. Biologischer Säureabbau nach oben
Marc
Französische Bezeichnung für Trester und Tresterbranntwein. nach oben
Medizinal
Geruch nach Apotheke. Eigenschaft der Cabernet-Traube in kleinen Jahrgängen. nach oben
Mehltau
Pilzkrankheit, die an den Reben grossen Schaden anrichten kann. nach oben
Metallisch
vgl. Blechern. nach oben
Methusalem
Grosse Flasche mit einem Fassungsvermögen von 6 l oder 8 Flaschen. nach oben
Most
Noch nicht vergorener Traubensaft. nach oben
Nase
vgl. Bouquet nach oben
Nervig
Säuren und Extraktstoffe weisen auf eine gute Konstitution hin. nach oben
Oechsle
Masseinheit zur Bestimmung des im Most enthaltenen natürlichen Zuckergehaltes; wird in Graden angegeben. nach oben
Oxydation
Brauntönung; Flacher, verbrauchter Geschmack eines Weines, der durch grosse Luftzufuhr zerstört worden ist. nach oben
Passito
Ital. süsse Weinsorte aus halbtrockenen Trauben aus der DOC Erbaluce di Caluso. nach oben
Pergola
Im Tessin übliche Anbaumethode der Reben, bei der die Ranken einen Laubengang bilden. nach oben
Reblaus
Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts aus Amerika eingeschleppter Schädling, der beinahe den Weinbau in Europa ruiniert hätte. Die Reblaus greift die Wurzeln der Rebstöcke an, die daran zugrunde gehen. nach oben
Refraktometer
Gerät zur Bestimmung des natürlichen Zuckergehaltes des Mostes. nach oben
Rehoboam
Grosse Flasche mit einem Fassungsvermögen von 4,5 l oder 6 Flaschen. nach oben
Reserva
span., Rotwein muss insgesamt mindestens 3 Jahre gelagert sein, davon mindestens 1 Jahr im Eichenfass. Rosé und Weissweine insgesamt mindestens 2 Jahre, davon 6 Monate im Eichenfass. nach oben
Restzucker
Der durch die Gärung nicht in Alkohol verwandelte Zuckerrest. nach oben
Riserva
ital., nur bei DOC- und DOCG-Weinen mit vorschriftsgemässer Lagerung. nach oben
Robust
Bezeichnung für einen Rotwein von eher grober Beschaffenheit. nach oben
Rund
Ausgewogener, reifer Wein. Alle jugendlichen Komponenten haben sich abgeschliffen. nach oben
SO2
Chemische Formel für Schweldioxyd. nach oben
Salmanasar
Grosse Flasche mit einem Fassungsvermögen von 9 l oder 12 Flaschen. nach oben
Sattelgeruch
Ein mit „verschwitzt“ assoziierter Geruch, besonders bei Shiraz vorkommend. nach oben
Schmelz
Wein mit ziemlich hohem Extrakt- und Alkoholgehalt. Wein aus gut ausgereiften Trauben. nach oben
Schwefeldioxyd
Keimtötendes und oxydations-hemmendes Mittel, das in geringen Mengen dem Most und dem Wein zur Haltbarmachung zugesetzt wird. nach oben
Schwefeln
vgl. Schwefeldioxyd nach oben
Schönen
Zugabe von Eiweiss oder Tonerde zum Wein, damit sich schwebende Teilchen schneller absetzen. = Klären des Weines. nach oben
Seidig
Wein von sehr feiner Struktur. nach oben
Sommelier
Der in einem Restaurant für die Verwaltung des Weinkellers und den Weinservice Verantwortliche. nach oben
Spritzig
Wenn kleine Luftbläschen im Wein aufsteigen. Am Gaumen ein erfrischendes Prickeln von Kohlensäure. nach oben
Spätlese
Wein aus Trauben, die nach der Haupternte gelesen wurden. nach oben
Stallgeruch
An Pferdestall-Geruch erinnernd. nach oben
Tannin
Haltbarkeitsmittel, welches während der Gärung aus den Beerenhäuten und –kernen extrahiert wird. Trocknet den Gaumen aus und beschlägt die Zähne. nach oben
Terravin
Bezeichnung für weisse Qualitätsweine aus dem Kanton Waadt. nach oben
VDQS
franz., Vin délimité de qualité supérieur. Wein höherer Qualität eines bestimmten Anbaugebietes. nach oben
VdT

ital., Vino da tavola; nur Rosso oder Bianco ohne jegliche Herkunftssorten und Jahrgangsangabe. Unterste Kategorie der ital. Weine; darunter aber ganz grosse Spitzenweine.

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Verrieseln
Absterben der Blüte und Abfallen der Fruchtansätze, meist bei starken Regenfällen, während der Blütezeit. nach oben
Vino da tavola:
vgl. VdT. nach oben
Weinhefe
Bezeichnung für die nach der Gärung übriggebliebenen festen Bestandteile (abgestorbene Hefen und andere Rückstände. nach oben
Weinlese
Traubenernte nach oben
Weinstein
Kristalline Ausscheidungen, die sich am Boden der Flasche absetzen können; sie haben keinen qualitätsmindernden Einfluss. nach oben
Winzerwy
Qualitätsmarke für Weissweine aus der Ostschweiz. nach oben
Zapfengeruch
vgl. Korkgeruch. Eine Art Modergeruch im Wein, hervorgerufen durch schlechte Korkenqualität, welche während der Lagerung Sauerstoffzutritt in den Wein zulässt und diesen oxydiert. nach oben